AS SEEN IN

AGB

Stand: 05.08.2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen

HeroFunnels, Inh. Aya Stern

Gustav-Meyrink-Str. 13a

82319 Starnberg

Deutschland

E-Mail: [email protected]

– nachfolgend „Anbieter" –

und seinen Kunden.

(2) Der Anbieter tritt am Markt unter den Marken HeroFunnels und Aya Stern auf. Vertragspartner des Kunden ist in allen Fällen das Einzelunternehmen Aya Stern. Diese AGB gelten für sämtliche unter diesen Marken angebotenen Leistungen, soweit für einzelne Produkte nicht ausdrücklich abweichende Bedingungen vereinbart sind.

(3) Diese AGB gelten gegenüber Verbrauchern (§ 13 BGB) und gegenüber Unternehmern (§ 14 BGB), soweit einzelne Klauseln nicht ausdrücklich nur für eine der beiden Gruppen gelten.

(4) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(5) Der Anbieter erbringt zwei voneinander unabhängige Arten von Leistungen: die Bereitstellung der SaaS-Plattform HeroFunnels und individuelle Dienst- und Werkleistungen. Welche Regelungen gelten, richtet sich nach der jeweils gebuchten Leistung.

2. Vertragssprache und Speicherung des Vertragstextes

(1) Vertragssprache ist Deutsch.

(2) Der Anbieter speichert den Vertragstext nicht in einer für den Kunden zugänglichen Form. Der Kunde erhält die Vertragsdaten und diese AGB mit der Bestellbestätigung in Textform.

3. Leistungen der SaaS-Plattform HeroFunnels

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden über das Internet die Nutzung der Plattform HeroFunnels zur Verfügung. Die Plattform umfasst insbesondere Funktionen zur Erstellung von Landingpages und Funnels, zur Verwaltung von Kontakten, zum E-Mail-Marketing und zur Marketing-Automatisierung.

(2) Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Fassung.

(3) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Plattform. Er schuldet weder Umsatz noch Leads noch einen sonstigen geschäftlichen Erfolg der vom Kunden damit umgesetzten Maßnahmen.

(4) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Bereitstellung der Plattform. Er ist berechtigt, die Plattform für Wartungsarbeiten vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt bereitzustellen. Planbare Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter, soweit möglich, mit angemessenem Vorlauf an.

(5) Der Kunde ist für die von ihm auf der Plattform gespeicherten Inhalte und für die Rechtmäßigkeit seiner Marketing-Maßnahmen selbst verantwortlich, insbesondere für das Vorliegen der erforderlichen Einwilligungen beim E-Mail-Versand.

4. Technische Infrastruktur und Leistungen Dritter

(1) Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen technische Infrastruktur, Software und Leistungen Dritter einzusetzen sowie Unterauftragnehmer zu beauftragen. Die Plattform HeroFunnels beruht auf der technischen Infrastruktur eines Drittanbieters.

(2) Für die vertragsgemäße Bereitstellung der Plattform bleibt der Anbieter dem Kunden gegenüber verantwortlich. Abschnitt 19 bleibt unberührt.

(3) Hiervon zu unterscheiden sind Dienste Dritter, die der Kunde selbst anbindet oder nutzt und zu denen er eigene Vertragsbeziehungen unterhält, insbesondere Zahlungsdienste, Werbeplattformen, Analysedienste, E-Mail-Zustelldienste und KI-Dienste. Für deren Leistungen, Verfügbarkeit, Preise und Nutzungsbedingungen übernimmt der Anbieter keine Verantwortung. Sperrt, ändert oder beendet ein solcher Dienst seine Leistung, berührt das den Vertrag mit dem Anbieter nicht.

(4) Ändert ein Drittanbieter Schnittstellen oder stellt er Funktionen ein, ist der Anbieter berechtigt, betroffene Integrationen anzupassen oder einzustellen. Abschnitt 5 gilt entsprechend.

5. Weiterentwicklung, Updates und Beta-Funktionen

(1) Der Anbieter entwickelt die Plattform laufend weiter. Er ist berechtigt, Updates, Fehlerbehebungen und Sicherheitsanpassungen ohne Zustimmung des Kunden einzuspielen, auch wenn dies zu kurzzeitigen Einschränkungen der Nutzung führt.

(2) Der Anbieter kann einzelne Funktionen verändern, ergänzen oder ersetzen, soweit der vertraglich geschuldete Leistungsumfang dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.

(3) Beabsichtigt der Anbieter, eine wesentliche Funktion dauerhaft einzustellen, teilt er dies dem Kunden mindestens vier Wochen vorher in Textform mit. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Zeitpunkt der Einstellung kündigen.

(4) Der Anbieter kann Funktionen ausdrücklich als Test- oder Beta-Funktionen kennzeichnen. Diese können Fehler enthalten, werden ohne Gewähr bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden. Sie sind nicht Teil des geschuldeten Leistungsumfangs.

6. KI-gestützte Funktionen

(1) Die Plattform kann Funktionen enthalten, die mithilfe künstlicher Intelligenz Texte, Bilder, Strukturen oder Vorschläge erzeugen.

(2) Die erzeugten Ergebnisse dienen ausschließlich der Unterstützung des Kunden. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für ihre Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Rechtefreiheit.

(3) Der Anbieter übernimmt insbesondere keine Gewähr dafür, dass KI-generierte Inhalte frei von Rechten Dritter sind. Das gilt namentlich für generierte Bilder und Texte.

(4) Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Ergebnisse vor der Veröffentlichung oder geschäftlichen Verwendung eigenverantwortlich zu prüfen, insbesondere auf sachliche Richtigkeit, rechtliche Zulässigkeit und entgegenstehende Rechte Dritter.

(5) Für die Inhalte, die der Kunde in KI-gestützte Funktionen eingibt, ist er selbst verantwortlich. Er darf dort keine personenbezogenen Daten Dritter ohne entsprechende Rechtsgrundlage und keine Inhalte eingeben, an denen Dritte Rechte halten.

7. Individuelle Dienst- und Werkleistungen

(1) Der Anbieter erbringt daneben individuelle Leistungen, insbesondere:

Erstellung von Landingpages, Webseiten und Funnel-Systemen, Einrichtung von E-Mail-Automationen und Marketing-Workflows

Beratung zur Nutzung von HeroFunnels, Migration bestehender Systeme und Daten zu HeroFunnels, Erstellung individueller Marketing-Strategien, Schulungen und Workshops, Einrichtung und Integration von Drittanbieter-Tools.

(2) Der Anbieter bietet außerdem Done-for-You-Leistungen an, bei denen er die vollständige Umsetzung digitaler Projekte einschließlich Konzeption, Design und technischer Implementierung übernimmt.

(3) Der genaue Leistungsumfang wird im jeweiligen Angebot oder in einer Leistungsbeschreibung festgelegt.

(4) Bei Marketing-Leistungen schuldet der Anbieter keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sondern die vertragsgemäße Durchführung nach den allgemein anerkannten Standards.

(5) Verträge über individuelle Leistungen kommen durch Annahme eines individuellen Angebots in Text- oder Schriftform oder durch ausdrückliche Auftragsbestätigung des Anbieters zustande.

8. Vertragsschluss über die Website (SaaS-Abonnement)

(1) Die Darstellung der Tarife auf der Website des Anbieters ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.

(2) Der Kunde wählt einen Tarif aus und wird zum Bezahlvorgang des Zahlungsdienstleisters weitergeleitet. Dort gibt er seine Daten ein und schließt die Bestellung durch Betätigen der Zahlungsschaltfläche ab. Damit gibt er ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab.

(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Bestellung in Textform bestätigt oder dem Kunden den Zugang zur Plattform bereitstellt.

(4) Vor dem Absenden der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben prüfen und korrigieren.

9. Testphase

(1) Soweit der Anbieter eine kostenlose Testphase anbietet, kann der Kunde die Plattform für die auf der Website angegebene Dauer, derzeit 30 Tage ab Vertragsschluss, kostenfrei nutzen.

(2) Der Kunde hinterlegt bereits bei Beginn der Testphase ein Zahlungsmittel. Eine Belastung erfolgt während der Testphase nicht.

(3) Kündigt der Kunde nicht bis zum Ende der Testphase, geht das Vertragsverhältnis automatisch in das gebuchte kostenpflichtige Abonnement über. Die erste Zahlung wird am ersten Tag nach Ende der Testphase fällig. Der Anbieter weist den Kunden bei Vertragsschluss auf diesen automatischen Übergang und auf das Ende der Testphase hin.

(4) Während der Testphase kann der Kunde jederzeit ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gründen kündigen. In diesem Fall entstehen keine Kosten.

(5) Die Testphase kann pro Kunde nur einmal in Anspruch genommen werden.

10. Vergütung, Zahlungsbedingungen und Preisanpassung

(1) Die auf der Website ausgewiesenen Preise für die SaaS-Tarife sind Endpreise. Sie enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit der Umsatz in Deutschland oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union steuerbar ist. Bei Kunden mit Sitz oder Wohnsitz außerhalb der Europäischen Union fällt keine deutsche Umsatzsteuer an; der ausgewiesene Betrag ist in diesem Fall der Nettobetrag.

(2) Für individuelle Leistungen nach Abschnitt 7 gelten die im jeweiligen Angebot ausgewiesenen Preise. Diese verstehen sich gegenüber Unternehmern netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, gegenüber Verbrauchern als Endpreise.

(3) Die Vergütung für das SaaS-Abonnement ist im Voraus fällig, je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich. Die Abbuchung erfolgt automatisch über das vom Kunden hinterlegte Zahlungsmittel.

(4) Rechnungen stellt der Anbieter in elektronischer Form zur Verfügung. Der Kunde stimmt dem elektronischen Rechnungsversand zu.

(5) Bei individuellen Leistungen sind Zahlungen unmittelbar nach Rechnungserhalt ohne Abzug fällig, soweit nichts anderes vereinbart ist. Der Anbieter ist berechtigt, insbesondere bei Neukunden oder umfangreichen Projekten, nur gegen Vorkasse, Anzahlung oder Teilzahlung zu leisten.

(6) Gerät der Kunde mit der Zahlung des Nutzungsentgelts in Verzug, kann der Anbieter den Zugang zur Plattform nach vorheriger Ankündigung in Textform vorübergehend sperren. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt davon unberührt. Die Sperrung wird unverzüglich aufgehoben, sobald der Rückstand ausgeglichen ist.

(7) Der Anbieter kann die Entgelte für das SaaS-Abonnement anpassen, wenn dafür ein sachlicher Grund vorliegt. Sachliche Gründe sind insbesondere gestiegene Kosten für die technische Infrastruktur, gestiegene Lizenz- oder Bezugskosten des Anbieters sowie eine Erweiterung des Leistungsumfangs. Er teilt eine Anpassung mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit und weist dabei auf das Kündigungsrecht nach Satz 3 hin. Der Kunde kann den Vertrag bis zum Wirksamwerden der Anpassung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt kündigen. Kündigt er nicht, gilt die Anpassung ab dem mitgeteilten Zeitpunkt. Bei jährlicher Zahlweise wirkt eine Anpassung frühestens zu Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums.

11. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle für die Vertragserfüllung erforderlichen Inhalte, Daten, Zugänge und Informationen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung.

(2) Verzögerungen oder Mehraufwände, die auf fehlender, unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung des Kunden beruhen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend. Mehraufwand kann der Anbieter gesondert berechnen, sofern er den Kunden zuvor darauf hingewiesen hat.

(3) Vor Migrationen und Done-for-You-Leistungen erstellt der Kunde eine vollständige Sicherung seiner bestehenden Systeme.

(4) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und gibt sie nicht an Dritte weiter. Er informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er den Verdacht hat, dass Dritte Kenntnis von seinen Zugangsdaten erlangt haben.

12. Benutzerkonto, zulässige Nutzung und Missbrauch

(1) Das Benutzerkonto ist dem Kunden persönlich zugeordnet. Der Kunde darf seinen Mitarbeitern Zugang zur Nutzung im Rahmen seines eigenen Geschäftsbetriebs gewähren. Unzulässig ist die Überlassung des Zugangs an Dritte, die Nutzung des Kontos durch mehrere voneinander unabhängige Unternehmen sowie der Weiterverkauf oder die Untervermietung des Zugangs.

(2) Der Kunde darf die Plattform nicht missbräuchlich oder rechtswidrig nutzen.

Untersagt ist insbesondere:

- der Versand unerlaubter Werbung oder von Nachrichten ohne die erforderliche Einwilligung der Empfänger

- Phishing sowie jede Form täuschender oder irreführender Kommunikation

- die Verbreitung von Schadsoftware

- das Einstellen oder Verbreiten rechtswidriger Inhalte

- die Verletzung von Rechten Dritter, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechten

- betrügerische Affiliate- oder Werbepraktiken, insbesondere die Erzeugung nicht echter Klicks, Leads oder Abschlüsse

- die Umgehung technischer Beschränkungen sowie das automatisierte Auslesen der Plattform

(3) Bei einem Verstoß kann der Anbieter den Kunden unter Fristsetzung zur Abhilfe auffordern. Bei schwerwiegenden Verstößen, insbesondere bei Spamversand, Phishing, Schadsoftware, rechtswidrigen Inhalten oder einer erheblichen Gefährdung der Sicherheit oder der Zustellfähigkeit des Systems, kann der Anbieter den Zugang ohne vorherige Aufforderung sofort sperren. Der Anbieter informiert den Kunden über die Sperrung unverzüglich in Textform.

(4) Beruht die Sperrung auf einem vom Kunden zu vertretenden Umstand, bleibt seine Zahlungspflicht bestehen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach Abschnitt 16 bleibt unberührt.

(5) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer von ihm zu vertretenden rechtswidrigen Nutzung der Plattform beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.

13. Community-Bereiche

(1) Soweit der Anbieter Community-Bereiche bereitstellt, insbesondere im Rahmen des Hero Club, gelten ergänzend die Community-Richtlinien in ihrer jeweils geltenden Fassung. Sie sind auf der Website des Anbieters abrufbar.

(2) In Community-Bereichen untersagt sind insbesondere Spam, Eigenwerbung ohne vorherige Zustimmung des Anbieters, das Abwerben anderer Mitglieder, rechtswidrige, beleidigende oder diskriminierende Inhalte sowie die Weitergabe von Beiträgen anderer Mitglieder nach außen.

(3) Bei Verstößen kann der Anbieter Beiträge entfernen, den Kunden verwarnen und ihn bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen dauerhaft von den Community-Bereichen ausschließen. Der Ausschluss aus einem Community-Bereich lässt die übrigen vertraglichen Leistungen unberührt.

14. Abnahme bei Werkleistungen

(1) Soweit der Anbieter Werkleistungen erbringt, zeigt er die Fertigstellung in Textform an und fordert den Kunden zur Abnahme auf. Mit dieser Aufforderung weist der Anbieter den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass die Leistung als abgenommen gilt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen die Abnahme unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert.

(2) Verweigert der Kunde innerhalb dieser Frist die Abnahme nicht unter Angabe mindestens eines Mangels, gilt die Leistung als abgenommen.

(3) Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden.

15. Nutzungsrechte an Plattform, Vorlagen und Inhalten

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, die Plattform HeroFunnels vertragsgemäß zu nutzen.

(2) Der Anbieter stellt dem Kunden Vorlagen zur Verfügung, insbesondere Templates, Funnels, Automationen, Workflows, Designs, Texte und sonstige Materialien. Der Kunde erhält daran für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares Recht, sie im eigenen Geschäftsbetrieb zu nutzen, anzupassen und die daraus erstellten Ergebnisse zu veröffentlichen.

(3) Untersagt ist es, die Vorlagen als solche weiterzugeben, zu verkaufen, zu lizenzieren, zu tauschen, zum Download bereitzustellen oder Dritten außerhalb des eigenen Geschäftsbetriebs zugänglich zu machen. Die Veröffentlichung der aus einer Vorlage erstellten eigenen Seiten, Funnels und Kampagnen ist ausdrücklich gestattet. Ebenfalls untersagt sind Reverse Engineering, Dekompilierung sowie das systematische Auslesen oder Kopieren der Vorlagenbibliothek.

(4) Mit Beendigung des Vertrages endet das Recht zur Nutzung der Plattform HeroFunnels einschließlich aller darüber bereitgestellten Funktionen, Vorlagen und Inhalte. Über HeroFunnels veröffentlichte Webseiten, Funnels, Automationen und sonstige Inhalte werden nach Vertragsende nicht mehr bereitgestellt.

(5) Der Anbieter stellt dem Kunden die von ihm eingebrachten Daten für die in Abschnitt 16 Absatz 8 geregelte Frist zum Export zur Verfügung, soweit ein Export technisch möglich ist. Die eigenen Inhalte des Kunden, insbesondere Texte, Bilder, Logos und Kontaktdaten, bleiben seine und dürfen von ihm anderweitig weiterverwendet werden.

(6) Die Vorlagen des Anbieters darf der Kunde nach Vertragsende nicht exportieren, auf andere Systeme übertragen, nachbauen oder anderweitig weiterverwenden.

(7) An den im Rahmen individueller Aufträge nach Abschnitt 7 erstellten Werken erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht.

(8) An den Inhalten, Daten und Kontakten, die der Kunde in die Plattform einbringt, erwirbt der Anbieter keine Rechte. Er nutzt sie ausschließlich zur Vertragserfüllung.

16. Laufzeit und Kündigung des SaaS-Abonnements

(1) Bei monatlicher Zahlweise beträgt die Vertragslaufzeit einen Monat. Der Vertrag kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Eine Kündigungsfrist besteht nicht. Wird nicht gekündigt, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und bleibt jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündbar.

(2) Bei jährlicher Zahlweise beträgt die Mindestvertragslaufzeit zwölf Monate. Der Vertrag kann zum Ende der Mindestvertragslaufzeit gekündigt werden. Eine Kündigungsfrist besteht nicht.

(3) Wird ein Vertrag mit jährlicher Zahlweise nicht zum Ende der Mindestvertragslaufzeit gekündigt, läuft er auf unbestimmte Zeit weiter. Er kann dann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Kündigt der Kunde in diesem Fall während eines bereits bezahlten Abrechnungszeitraums, erstattet der Anbieter das Entgelt für den nicht genutzten Zeitraum anteilig zurück.

(4) Der Kunde kann die Kündigung erklären über die Kündigungsschaltfläche auf der Website des Anbieters unter herofunnels.de/kuendigung,

in Textform, insbesondere per E-Mail an [email protected]. Eine strengere Form als die Textform ist nicht erforderlich.

(5) Der Anbieter bestätigt den Zugang der Kündigung, ihren Inhalt sowie den Zeitpunkt, zu dem das Vertragsverhältnis endet, unverzüglich in Textform.

(6) Der Anbieter kann das Vertragsverhältnis unter denselben Bedingungen kündigen.

(7) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung von zwei aufeinanderfolgenden Abrechnungszeiträumen in Verzug ist oder gegen Abschnitt 12 verstößt und den Verstoß trotz Aufforderung nicht abstellt.

(8) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden die von ihm eingebrachten Daten für 30 Tage zum Export zur Verfügung. Danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

17. Kündigung sonstiger Verträge

Verträge über individuelle Leistungen nach Abschnitt 7 enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung, sofern nichts anderes vereinbart ist. Ist eine laufende Betreuung vereinbart, gelten Abschnitt 16 Absätze 1, 4, 5 und 7 entsprechend.

18. Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung, die unter herofunnels.de/widerrufsbelehrung abrufbar ist und dem Kunden zusätzlich in Textform übermittelt wird.

(2) Den Widerruf kann der Kunde formlos in Textform erklären oder das Formular unter herofunnels.de/widerruf nutzen.

(3) Der Anbieter verlangt keinen Wertersatz für Leistungen, die vor dem Widerruf erbracht wurden.

19. Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und aus einer übernommenen Garantie bleibt unberührt.

(4) Bei Migrationen und Systemumzügen haftet der Anbieter nicht für Datenverluste oder Funktionsstörungen, die auf fehlerhafte oder unvollständige Datenbestände des bisherigen Systems oder auf technische Einschränkungen des Zielsystems zurückzuführen sind, soweit der Anbieter dies nicht zu vertreten hat.

(5) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.

20. Höhere Gewalt

(1) Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters befreien ihn für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Dazu zählen insbesondere Naturereignisse, Krieg, Terroranschläge, Pandemien, behördliche Anordnungen, Arbeitskämpfe, großflächige Ausfälle der Strom- oder Netzversorgung, Ausfälle von Rechenzentren sowie Angriffe auf die IT-Infrastruktur.

(2) Der Anbieter informiert den Kunden über Eintritt und voraussichtliche Dauer einer solchen Störung unverzüglich in Textform.

(3) Dauert die Störung länger als sechs Wochen an, kann jede Partei den Vertrag kündigen. Bereits im Voraus gezahlte Entgelte für nicht erbrachte Leistungen erstattet der Anbieter anteilig zurück.

21. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach den geltenden Datenschutzgesetzen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

(2) Für die personenbezogenen Daten, die der Kunde über die Plattform verarbeitet, insbesondere die Daten seiner eigenen Kontakte und Kunden, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Er verantwortet insbesondere die Rechtsgrundlage der Verarbeitung, das Vorliegen erforderlicher Einwilligungen und die Erfüllung der Informationspflichten gegenüber den betroffenen Personen.

(3) Soweit der Anbieter diese Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Anbieter stellt dem Kunden den Vertrag bei Vertragsschluss zur Verfügung.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Unterauftragsverarbeiter einzusetzen. Die Einzelheiten regelt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

22. Vertraulichkeit

Die Parteien behandeln alle vertraulichen Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich und machen sie Dritten nicht zugänglich. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.

23. Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage, an eine geänderte Rechtsprechung oder an geänderte technische oder betriebliche Rahmenbedingungen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Der Anbieter teilt dem Kunden die Änderung mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden in Textform mit und weist dabei auf das Widerspruchsrecht und die Folgen hin.

(3) Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gilt die Änderung als angenommen. Widerspricht er, wird der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fortgesetzt; beide Parteien können den Vertrag in diesem Fall zum geplanten Wirksamwerden der Änderung kündigen.

24. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Bei Verträgen mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Regelungen.

25. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

26. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.